Bei Bränden fallen ca. 85% der Menschen den gefährlichen Brandgasen zum Opfer. Zusätzlich leiden viele Gerettete an den Spätfolgen einer Rauchvergiftung. Neben den geruchslosen Kohlenmonoxid sind Atemgifte wie Blausäure und Chlorwasserstoffe im Brandrauch vorhanden.

Brand- und Rettungshauben bieten hier einen wirksamen Schutz. Menschen die von einem Feuer überrascht werden, können deutlich ihre Überlebenschancen erhöhen oder die Chancen für eine Rettung durch die Feuerwehr ermöglichen.
Unsere Brandfluchthauben bieten einen wirksamen Atemschutz gegen sämtliche bekannten Rauch- und Brandgase für mindestens 15 Minuten. Schnelles Anlegen und ein guter Sitz der Innenmaske sind durch die Ein-Punkt-Bänderung gewährleistet. Die Hauben sind so gearbeitet, dass sie auf jeden Kopf passt und dicht abschließt, bei Erwachsenen und auch bei Kindern.

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Atemschutz- Brandflucht-/Rettungshauben
Eine Fluchthaube (auch: Brandfluchthaube genannt) ist eine Schutzhaube aus beschichtetem Gewebe mit integriertem Sichtfenster und Mehrbereichsfilter, die vor allem von der Feuerwehr zur Rettung von Personen aus verrauchten Bereichen, meist aus brennenden Gebäuden, verwendet wird.

Diese Haube besteht in der Regel aus kunststoffbeschichteten Textilien, einem relativ flexiblen Sichtfenster aus Kunststoff und einem in die Fluchthaube integrierten Filter. Der Filter verhindert das Eindringen von giftigen Brandfolgeprodukten (Gase, Dämpfe, Ruß) und auch Kohlenmonoxid, die im Rauch eines Brandes vorhanden sind und zu tödlichen Rauchgasvergiftungen führen können. Die Schutzwirkung gegen Kohlenstoffmonooxid (CO) wird durch einen katalytischen Filter (Hopkalit) erreicht, der die Oxidation von CO mit Luftsauerstoff zu CO2 katalysiert.

Eine Fluchthaube ist im Prinzip ein umluftabhängiges Atemschutzgerät (Fluchtfiltergerät), das giftige Gase aus der Luft herausfiltert. Anders als pressluftbetriebene Atemschutzgeräte schützt eine Fluchthaube jedoch nicht gegen Sauerstoffmangel in der Umgebungsluft.

Fluchthauben neuerer Bauart werden hauptsächlich von Feuerwehren verwendet. Sie besitzen ebenfalls ein Sichtfenster und bestehen größtenteils aus schwer entflammbarem Kunststoff. An sie kann ein Pressluftatmer angeschlossen werden. Durch den erzeugten Überdruck in der Fluchthaube muss sie zudem nicht vollständig abgeschlossen sein, giftige Gase können nicht in das Innere gelangen. Zudem wird die zu rettende Person mit frischer Atemluft versorgt. Für den Atemschutzgeräteträger, an dessen Pressluftatmer die Fluchthaube angeschlossen wird, bedeutet dies einen erhöhten Atemluftverbrauch, da nun zudem die zu rettende Person mit Atemluft versorgt wird.
 
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http://www.dierker-brandschutz.de | Bremen, 16.01.2018 20:00