Feststellanlagen
Jeder Brand beginnt mit einer unbemerkten Rauchentwicklung und der lautlosen Ausbreitung giftiger Rauchgase, die für den Menschen tödlich sind. Binnen kürzester Zeit sind Flucht- und Rettungswege verraucht und nicht mehr begehbar. Um die Ausbreitung der tödlichen Rauchgase über das gesamte Gebäude zu verhindern, müssen Türöffnungen zwischen Brandabschnitten geschlossen sein.

Anders bei Rauch- und Feuerschutztüren, die mit einer Feststellanlage ausgestattet sind. Diese dürfen offen stehen, wenn das sichere Schließen der Tür im Anforderungsfall garantiert ist.
Die Feststellanlage sorgt dafür, dass Fluchtwege möglichst lange begehbar bleiben und die Abschlüsse bei einem Brand bzw. im Fall von Rauchentwicklung sicher geschlossen werden. Sie hilft auch, insbesondere bei Brandschutztüren in stark frequentierten Durchgängen, zu vermeiden, dass die Türen aus Bequemlichkeit in unzulässiger Weise in geöffnetem Zustand verkeilt und damit wirkungslos.

Eine Feststellanlage muss vom Deutschen Institut für Bautechnik (Dibt) zugelassen werden.

Die Dibt-Richtlinien legen fest, wie Feststellanlagen geplant, betrieben, abgenommen und gewartet werden sollen.

Seit September 2007 sind folgende Punkte zusätzlich in den Zulassungen Z-6.5-1571 und Z-6.5-1725 enthalten:

Die Zulassung Z-6.5-1571 Rauchschaltanlagen 2000 wurde bis zum Jahr 2012 verlängert. Das bedeutet, dass bereits bestehende Anlagen weiterhin mit Nachfolgeprodukten kombiniert werden können. Die Zulassung Z-6.5-1725 Rauchschaltanlagen 2001 wurde um weitere Türschließer u.a. von GEZE erweitert. Die Ansteuerung von Seiten- und Deckenklappen an Feuerschutzschiebetüren ist enthalten, wodurch eine zusätzliche Abnahme im Einzelfall entfällt.

Instandhaltung
Die Feststellanlage muss vom Betreiber ständig betriebsfähig gehalten und mindestens einmal monatlich auf ihre einwandfreie Funktion überprüft werden. Außerdem ist der Betreiber verpflichtet, mindestens einmal jährlich eine Prüfung auf ordnungsgemäßes und störungsfreies Zusammenwirken aller Geräte sowie eine Wartung vornehmen zu lassen, sofern nicht im Zulassungsbescheid eine kürzere Frist gegeben ist.

Grundsätzlich muss bei Feststellanlagen an Feuer- und Rauchschutztüren die Anlage vom Betreiber ständig betriebsfähig gehalten und mindestens einmal monatlich auf ihre einwandfreie Funktion überprüft werden.

Darüber hinaus ist der Betreiber verpflichtet, mindestens einmal jährlich eine Prüfung auf ordnungsgemäßes und störungsfreies Zusammenwirken aller Geräte sowie eine Wartung vorzunehmen oder vornehmen zu lassen, dies ist auch in den betreffenden Zulassungen und Unfallverhütungsvorschriften vorgeschrieben.

Diese jährliche Prüfung wie auch die Wartung dürfen nur von einem Fachmann oder bei Feststellanlagen nur von einer ausgebildeten und zertifizierten Person ausgeführt werden. Diese Dienstleistung im Rahmen eines Wartungsvertrages bietet wir Ihnen gern an.

Bei Interesse oder Fragen erreichen Sie unseren Service unter
begerow@dierker.bremen.de oder telefonisch unter 0421-64399-16
Die Wartung ist fällig ...?

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Wir freuen uns auf Sie, bis bald.

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http://www.dierker-brandschutz.de | Bremen, 16.01.2018 20:00